SIX SIGMA

Six Sigma Rollenspiel – der SIX SIGMA Black Belt als Regisseur

 

Nachdem wir uns in den letzten Rollenspielen mit dem Master Black Belt und dem SIX SIGMA Champion befasst haben, kommen wir nun zum Herzstück des Six Sigma Theaters, dem SIX SIGMA Black Belt. Wie der Regisseur am Theater oder auch beim Film ist er verantwortlich für die künstlerische Gestaltung eines Projekts und hat damit entscheidende Bedeutung für den Erfolg der Six Sigma Initiative.

Warum brauch‘ ich ihn?

Der SIX SIGMA Black Belt fungiert als Projektleiter, sein Handlungsrahmen ist der DMAIC-Zyklus als Projektleitfaden. Ähnlich der Inszenierung eines Regisseurs stellt sein Projekt ein eigenständiges künstlerisches Werk dar – allerdings wird sein und der Erfolg seiner Teammitglieder nicht am Beifall der Zuschauer sondern an konkreten Einsparungen, verbesserten Kennzahlen sowie anderweitiger Nutzen festgemacht.

Wie ist er hierarchisch eingeordnet?

Die meisten Black Belts entstammen zu Beginn ihrer Verbesserungsexperten-Tätigkeit der unteren oder mittleren Führungsebene. Im Rahmen der Six Sigma Projektarbeit erhalten Sie eine Plattform, sich mit vielen Facetten und in verschiedenen Situationen zu zeigen, so dass sich der eine oder andere bei Interesse und gutem Gelingen für evtl. höhere Aufgaben empfehlen kann. Damit stellen Six Sigma-Ausbildungen und -Projekte auch letztlich immer eine Art Führungstraining dar und werden von vielen Unternehmen  – neben den anderen Vorzügen – auch dahingehend wertgeschätzt.

Was sind seine Aufgaben?

„Black Belts“ müssen …

  • das Six Sigma Training verstehen und auf Projekte anwenden.
  • andere durch Ausbildung und Kommunikation dahingehend beeinflussen, dass sie den Wandel in der Methodik mittragen.
  • die konsequente und disziplinierte Anwendung der Six Sigma Methode in der Firma sicherstellen.
  • gewährleisten, dass ein verbesserter Prozess stabil bleibt.
  • Projektfortschritt und -Ergebnis an die Champions berichten.

… die Firmenkultur ändern !

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Welche Fähigkeiten sollte er mitbringen?

Ich denke, erfolgreiche Black Belts bringen eine gesunde Zehnkämpfer-Mentalität mit in den Ring. Was zeichnet den Zehnkämpfer – den König der Athleten – aus? Er ist zwar in keiner der zahlreichen Disziplinen Weltmeister oder Ranglistenerster – aber in allen ist er doch ziemlich gut und gehört meist zur erweiterten Weltspitze.

So sollte er eine recht hohe Auffassungsgabe besitzen, neue Dinge schnell zu erlernen bzw. sich in fremde Bereiche zügig eindenken zu können; dies wird ihm im Training wie auch in Coaching- und eigenen Projektsituationen sehr hilfreich sein. Eine gute Portion Selbstvertrauen gepaart mit ausgeprägten soft skills lassen ihn Teamgeschehnisse aufmerksam erkennen und zielgerichtet lenken. Analytischer Sachverstand, projektorientierte Denkweise und Spaß an der Veränderung runden sein Profil ab.

Six Sigma möchte die Besten einer Organisation als Black Belts haben – nicht so sehr die Fußkranken, auch nicht die, die Zeit haben, denn warum haben sie Zeit!?

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Nutzen Sie unsere praxisorientierte Ausbildung zum SIX SIGMA Black Belt!


Wie wird er zum Black Belt?

Als Black Belt ist leider noch keiner direkt vom Himmel gefallen, daher gilt auch hier erstmal, die Schulbank zu drücken. Vier Wochen Trainil41_blackbeltng sind Pflicht, dies ist weltweit standardisiert, auch die jeweiligen Inhalte sind zu über 80 % vergleichbar und entsprechen meist den Richtlinien der ASQ (American Society for Quality) – wenn auch die subjektive Note und Vorgehensweise des Trainers sicherlich deutlich Einfluss auf den Erfolg und die Akzeptanz des Trainings nimmt.

Trainingsbegleitend führt der Black Belt-Kandidat ein Ausbildungs-Projekt durch, für das allerdings bereits die gleichen strengen Regeln gelten sollen wie für die folgenden – an Effektivität, was das Ergebnis angeht, darf es auch schon zu Beginn nicht mangeln, sicherlich sind aber ein paar Abstriche in puncto Effizienz im Umgang mit den erst neu zu erlernenden Tools und der six sigma-eigenen Systematik erlaubt. Zu einem, auch vom Champion bestätigten erfolgreichen Projekt – dokumentiert durch einen seriösen, vom Trainer abgenommenen Abschlussbericht, gesellt sich dann noch eine bestandene Abschlussprüfung  – und schon wird’s was mit dem heiss ersehnten Black Belt Zertifikat – herzlichen Glückwunsch hierzu, Herr oder Frau Jung-Regisseur(in)!

In diesem Sinne und bis demnächst,
Axel Jungheim

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